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Notizdienste
So finden Sie den optimalen Notizdienst

Moderne Notizdienste haben mit Block  und Stift nichts mehr gemein. Sie synchronisieren Inhalte über mehrere  Geräte hinweg und unterstützen auch Audio- und Videoaufnahmen. Doch die  Unterschiede sind gross.

Noch gibt es sie, die Leute, die ihre Notizen  auf klassische Weise zu Papier bringen; doch dabei wirken sie ein wenig  aus der Zeit gefallen. Papier mag zwar gefühlsecht sein, aber es ist  jeder digitalen Lösung unterlegen. Weil das Thema so aktuell ist wie eh  und je, buhlen unzählige Dienste um die Gunst der Vergesslichen. Doch  bevor Sie sich auf die Jagd nach dem idealen Dienst machen, sollten Sie  Ihre Bedürfnisse hinterfragen, denn jeder Dienst versucht, sich mit  Eigenheiten und Spezialitäten von der Konkurrenz abzuheben.
Nicht verhandelbar ist hingegen die  Synchronisierung via Internet: Wenn Sie eine Idee im Smartphone  speichern, muss diese Notiz fast gleichzeitig am Büro-PC ankommen. Deshalb bieten alle hier vorgestellten Dienste eine eigene Cloud für den Datenabgleich.

Kriterien
Sobald Sie sich auf die Suche nach Ihrem neuen  Lieblingsnotizdienst machen, sollten Sie zuerst die folgenden  Eigenschaften gegeneinander abwägen.

Plattformen
Theoretisch muss ein Dienst nur jene  Plattform(en) unterstützen, die Sie auch benutzen. Wenn Sie jedoch die  Daten mit weiteren Personen abgleichen wollen, muss die App auf  zusätzlichen Systemen verfügbar sein. Idealerweise funktioniert ein  Dienst unter Windows, macOS, Android und iOS.
Einige Dienste unterstützen nicht alle vier  Plattformen. Stattdessen versuchen sie, die Lücke mit einer Weblösung im  Browser zu kompensieren, der oft einer «richtigen» App bezüglich  Funktionalität in nicht viel nachsteht. Eine solche Web-App kann für den  sporadischen Gebrauch akzeptabel sein, aber auf Dauer befriedigt sie  nicht.
Beispiel: Apples Notizdienst unterstützt nur macOS und iOS. Über die Webversion kommen aber auch Windows-Anwender zum Zug.

GTD oder nicht?
Die Abkürzung GTD steht für «Getting Things  Done», frei übersetzt heisst das «Erledigen Sie Ihre Aufgaben». Die  gleichnamige Arbeitsmethode wurde vom US-amerikanischen Berater David  Allen entwickelt. Heute erheben immer mehr Anwendungen den Anspruch,  «GTD-fähig» zu sein.
Gemeint ist immer dasselbe: Die Aufgaben werden gesammelt, priorisiert und auf «heute» oder «irgendwann» terminiert.
GTD-Funktionen sind eine gute Sache, wenn man  sie auch braucht. Falls Sie hingegen nur Notizen sammeln wollen, opfern  Sie die einfache Handhabung einem Funktionsumfang, den Sie nicht  benötigen.
Es gibt aber auch positive Ausnahmen: Der Dienst  «Wunderlist» bietet zum Beispiel viele Aspekte von GTD, inklusive  Teamfunktionen. Trotzdem eignet sich die übersichtliche App auch für  einfache Notizen.

Textverarbeitung
Eine Notiz kann aus Stichworten bestehen, aber  sie kann auch die Basis für einen umfangreichen Bericht bilden. Deshalb  bieten einige Lösungen eine integrierte Textverarbeitung. Überlegen Sie  sich, ob Sie gehobene Textfunktionen überhaupt benötigen – und wenn ja,  was eine solche Textverarbeitung können muss.
Beispiel: Evernote bietet eine umfangreiche Textverarbeitung. Allerdings sind die Exportfunktionen beschränkt.

Arbeitsmethode
Früher war eine Notiz eine Ansammlung von linearem Text, doch am PC  oder Mobilgerät sieht alles ganz anders aus. Wenn Sie eine  Notiz-Software evaluieren, sollten Sie auch die Arbeitsweise und die  grafische Aufmachung daraufhin prüfen, ob sie zu Ihren Anforderungen  passt.
Beispiel: Trello arbeitet mit «Boards», Listen  und Karten, die einfach umhergeschoben werden. Dieser Ansatz ist zu  Beginn ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber auch intuitiv.
So viel zu den Kriterien. Sehen wir uns einige Notizdienste an, die für alle etwas bieten.

Name
Beschreibung
Unterstützte Plattformen
SimpleNote
Der Name ist Programm: Der Dienst SimpleNote ist ein einfacher  Notizblock. Er eignet sich trotzdem für die grosse Zettelwirtschaft,  weil die Einträge mit Tags (Etiketten) organisiert werden. Notizen  lassen sich ausserdem mit anderen Personen teilen. Wird eine Notiz  bearbeitet und dabei vermasselt, besteht die Möglichkeit, die alten  Versionen wiederherzustellen.

SimpleNote ist der einzige hier vorgestellte Dienst, der nicht in  Deutsch lokalisiert wurde. Allerdings ist die Software so einfach  gestrickt, dass die Bedienung deswegen nicht leiden sollte. Die  Anmeldung erfolgt unter der Internetadresse simplenote.com. Der Dienst ist kostenlos.



Windows, macOS, Linux, Android, iOS
Evernote
Der Dienst Evernote darf mit Fug und Recht als Urgestein bezeichnet  werden. Seine Leistungsfähigkeit wirkt sich aber auf die Bedienung aus,  die nicht immer selbsterklärend ist.

Notizen können mit Sprachmemos, Tabellen,  Checklisten und mehr garniert und in Notizbüchern gruppiert werden.  Fotos werden ausserdem auf den Servern einer OCR-Behandlung (Optical  Character Recognition = optische Zeichenerkennung) unterzogen, indem  (handschriftliche) Texte erkannt werden, damit später nach ihnen gesucht  werden kann.

Evernote ist in der Basisversion kostenlos.  Dabei ist der Upload von neuem Material auf 60 MB pro Monat beschränkt,  was allerdings für viele, viele Texte reicht. Die Synchronisierung  funktioniert nur zwischen zwei Geräten. Das Premium-Abo kostet 60  Franken pro Jahr, hebt diese Beschränkungen auf und schaltet weitere  Funktionen frei. Die Anmeldung erfolgt unter der Adresse evernote.com.


Windows, macOS, Android, iOS
Wunderlist
Der Dienst Wunderlist ist seit vielen Jahren eine feste Grösse im Markt.  Die Software gefällt durch eine einfache Bedienung. Sie funktioniert  sowohl als simpler Notizblock als auch als GTD-Anwendung mit Aufgaben,  Priorisierung, Delegierung und mehr. Sie eignet sich deshalb ideal für  Einsteiger in die GTD-Materie, die noch nicht so recht wissen, wie weit  sie gehen wollen.

Auch Wunderlist ist kostenlos. Der populäre Dienst wurde 2015 von Microsoft  gekauft. Im Jahr 2017 gab der Konzern bekannt, dass Wunderlist von  Microsofts neuer Lösung «To-Do» abgelöst werden soll. Allerdings gibt es  dazu keine Zeitpläne und Wunderlist funktioniert bis heute so prächtig,  dass diese Software immer eine Empfehlung wert ist. Die kostenlose  Anmeldung erfolgt unter der Webadresse wunderlist.com.



Windows, macOS, Android, iOS, Windows Phone
Trello
Trello verfolgt eine etwas spezielle Arbeitsweise und arbeitet sehr  visuell. Die Oberfläche ist in «Boards» eingeteilt (zum Beispiel  «Geschäft», «Privat», «Messebesuch» etc.). Jedes Board besteht aus  beliebigen Listen. Ein Eintrag in einer solchen Liste wird wiederum  «Karte» genannt, die Texte, Fotos, Kommentare und andere Informationen  enthält. Und keine Sorge: Das klingt sehr viel komplizierter, als es  ist.

Die Aufmachung von Trello ist prädestiniert für die Arbeit am Mobilgerät, aber auch am Mac oder PC  besticht die Anwendung durch den intuitiven Aufbau. Trotzdem gibt es  eine flache Lernkurve zu meistern. Trello bietet ausserdem Funktionen  für die Teamarbeit. Bereits die kostenlose Variante umfasst ein  gerütteltes Mass an Funktionen; die «Business-Class» richtet sich  hingegen an Unternehmen und kostet 9.99 US-Dollar pro Person und Monat.  Die Anmeldung erfolgt unter trello.com.



Windows, macOS, Android, iOS
Apple Notizen
Apples eigene Notizfunktion orientiert sich an einem klassischen Notizblock, doch die Funktionen gehen weit darüber hinaus. So lassen  sich damit Dokumente scannen, mit Zeichnungen ergänzen, unterschreiben  oder durch Aufgabenlisten erweitern. Beim iPad liegt einer der  Schwerpunkte auf der Verwendung des Stifts Pencil. Ein gewichtiger  Vorteil ist die tiefe Verankerung im System, sodass Informationen von  verschiedenster Seite mit einem Klick zugefüttert werden. Für die  Zusammenarbeit mit anderen Apple-Anwendern lassen sich Notizen teilen  und gemeinsam bearbeiten. Wer nicht mit Apple-Geräten arbeitet, kann den  Dienst mit seiner Apple-ID unter der Adresse icloud.com im Browser nutzen.



macOS, iOS
Google Keep
Keep repräsentiert Googles Vorstellung von einem Notizsystem, wenn auch  eine etwas rudimentäre. Die Einträge werden wie Haftnotizen präsentiert.  Wegen Googles Fixierung auf mobile Plattformen gibt es keine  Client-Software für Windows oder macOS. Immerhin läuft Keep unter der  Adresse keep.google.com  auch im Webbrowser. Der Dienst bietet unter der nüchternen Oberfläche  jedoch einige interessante Eigenschaften wie die Integration von Fotos,  die Verwaltung durch Labels (Etiketten) oder die Erkennung von Text in  Bildern und auf handgeschriebenen Zetteln. Ausserdem lassen sich Notizen  aus Keep direkt in Dokumente des Dienstes Google Docs ziehen.



Android, iOS
Tipps für die Suche
Jedes der hier vorgestellten Notizsysteme bietet einen anderen Ansatz,  um die Informationsflut in geordnete Bahnen zu lenken. Doch darüber  hinaus gibt es unzählige weitere Systeme. Viele von ihnen werben dabei  mit einem GTD-Ansatz, der jedoch meistens etwa so aussieht wie jener von  Wunderlist. Damit Sie sich nicht in den Weiten des Internets verlieren,  sollten Sie deshalb Ihre Bedürfnisse genau analysieren, bevor Sie sich  auf die Suche nach einem Notizprogramm begeben.
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